mit den Dingen, wie ich sie wahrnehme allein zu sein macht mich nicht betroffen, die Einsamkeit darin hat auch tiefe Schönheit, Heiligkeit -eine Einsamkeit, die nicht weh tut. Denn sie ist Verbindung, mein zuhause, Geborgenheit. Sie ist kraftquell, sich immer wieder neu verschenken zu können.
geboren am 04.09.1961 unter dem Sternzeichen Junfgrau als letzter von vier Brüdern. Die Mutter war alleinerziehend, in steter Mühsal mit der Umsorgung der Kinder. Die Geschwister waren 5, 8, 11 Jahre älter und meist zu ihren eigenen Interessen wegen unterwegs. Ich somit vorwiegend ausserhalb geschlossener Räume und Beziehungs- verhaftungen- einbindungen, in der Natur unterwegs und geborgen – zuhause? Ich war in Kindergarten und Schulbetreung. So war ich lange noch in der Wahrnehmung meines Versorgtseins in der Natur, welche auch im beträchtlichen Umfang Einzug in der Wohung/Kinderzimmer hielt durch Pflege und Zucht vielzähliger Tier- und Pflanzenarten. 1967 kam der sehr gewaltpotente Partner meiner Mutter, mit seinem exessiven Alkoholkonsum in die Familie und hat alles verändert. Alle lebten fortan in Angst und Schrecken. Extreme Prügel und tödliche Androhung lockten mich noch in meiner Kindheit in die Gedankenwelt suizider Flucht aus lauter Angst totgeschlagen zu werden. Dies und zwei lange Paarbeziehungen (mit 3 eigenen Kindern und einem Kind aus einer Vorbeziehung) führten zu einem Herausschleichen aus natürlicher Versorgtheit/Unbeschwertheit. Doch stets blieb die Sicherheit, das Vertrauen erhalten im Zweifelsfall mein natürliches Wesen reagieren zu lassen. Mein Lernweg hat sich kaum von kognitiven, intellektgeprägten Einflüssen beschränken lassen.