posttraumatisches Syndrom – oder
Potential der Auflösung von Konflikten
der Beitrag versteht sich als Ergänzung zum bereits bestehenden Beitrag Bewussheit, Barbara
die meisten Menschen erleben im Laufe des Lebens Situationen, welche nicht „beherrscht/kontrolliert“ werden konnten und als Bedrohung wahrgenommen wurden. Seit den 80er Jahren gibt es hierfür eine wissenschaftliche Bezeichnung: posttraumatische Belastungsstörung.
Selbstverständlich wird gleichzeitig ein Kriterienkatalog durch selbige festgelegt, die erklärt wann eine solche posttraumatische Belastungsstörung vorliegt wie z.B. Krieg, Naturkatastrophen oder die Anschläge auf die Twin-Towers NY.
Nun ist das die eine These und jeder von uns weiss oder erahnt, dass wohl jeder Mensch eines Tages in eine, für ihn schwierige, Situation geraten kann, das nicht bewältigt werden kann und somit entsteht für alle diese Menschen ein posttraumatischer Zustand. Es hängt davon ab, wie die Person mit der Situation umgehen kann.
Ein Beispiel hierzu:
Dazu nehmen wir eine Frau, welche Mitte Zwanzig ist und regelmässigen Kampfsport ausübt. Nach einem erlebnisreichen Abend mit Freunden beschliesst selbige zu Fuss nach Hause zu laufen. In einer düsteren Hausecke lauert ein Mann der sie überfallen will. Nach dem ersten Schrecken, kann sich diese Frau, aufgrund ihrer Erfahrungen, aus dieser Situation entsprechend befreien und handeln. Diese Frau wird diese Situation nicht als traumatisch/dramatisch empfinden, da sie die Situation meisterte und daher wird sich keine posttraumatische Störung entwickeln.
Eine andere Frau jedoch, welche sich in dieser Situation nicht behaupten kann, unterliegt einer anderen Konsequenz und hat wahrscheinlich ein Trauma erlitten, das möglicherweise den Rest ihres Lebens verändern kann. In obiger Situation war die Frau handlungsunfähig – konnte die Situation nicht kontrollieren (Kontrollverlust).
Hierzu einige Beispiele:
Diese Beispiele lassen sich unbegrenzt fortführen und all diese können einen posttraumatischen Zustand auslösen.