Gesundheitsstudien und ihre Auswirkungen durch falsche Berichterstattung.
Ein Artikel im Spiegel dieses Jahres mag erneut sehr viele Menschen verunsichern, der lautet (Zitat):
„die Mär vom Mangel
Der Verzehr von Vitaminpräparaten zahlt sich aus – zumindest für die Pillenindustrie. Jährlich geben die Deutschen Millionenbeträge für Nahrungsergänzungsmittel aus. Dabei warnen Wissenschaftler, dass die Kapseln und Brausetabletten nicht nur unnötig sind, sondern in hoher Dosis sogar schaden können.“ Hier nachzulesen
Der Reporter verweist auf eine Studie die gemacht wurde und zeigt einmal mehr, dass dieser die Studie NICHT vollständig gelesen hat. Denn wer sich die Mühe macht die Studie komplett zu lesen wird feststellen, dass die Studie, auf die sich der Reporter bezieht, eine sogenannte „Sekundärstudie“ ist, welche mit bereits erkrankten und älteren Menschen durchgeführt wurde. Selbstverständlich konnte nachgewiesen werden, dass bereits erkrankte und ältere Menschen noch stärker auf die Dosierung von bestimmten Vitaminen und/oder Mineralien zu sehen haben, da bereits vorhandene Schäden, durch eine starke einseitige Einnahme einer bestimmten Nahrungsergänzung, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes darstellen KÖNNTE. (erwähnen möchte ich hier das Vitamin E bei Männern die bereits einen Herzinfarkt* hatten, sowie das Vitamin C bei bereits an Diabetes erkrankten Frauen) Das Ergebnis der Studie ist nicht repräsentativ, was sogar in der Zusammenfassung der Studie erwähnt wurde.
Natürlich verdienen Pharmaunternehmer an den Nahrungsergänzungsmitteln, weil viele von diesen sich nicht die Mühe machen, diese in einer wertvollen verfügbaren Form auszuarbeiten und den Konsumenten so zu informieren, dass dieser für sich die beste Kombination herausfinden kann um sich rundum wohl zu fühlen. Ist es nicht eigenartig dass keiner der Report schreibt, dass Alkohol die B-Vitamine aus dem Körper schwemmt? Oder dass Frauen, welche die Pille einnehmen zusätzlich Folsäure einnehmen müssten?